
Ballett der Gabelstapler

Ihre Textschmiede aus München.



Auf einer Mauer an der Großmarkthalle in München sind diese Schilder angebracht. Und es funktioniert! Links zieren die Mauer zahlreiche Graffitis, rechts ist sie blütenrein. Das ist ein dickes Lob wert!


Liebe DB Netze, es ist ja ganz toll, wenn ihr hier ein ESTW Pbf baut – nur: Was ist das? Habt ihr schon mal wenigstens kurz darüber nachgedacht, dass nicht jeder euer Fachchinesisch versteht? Oder ist das nur für Eingeweihte gedacht?
Das Ding ist nirgends zu sehen, aber offensichtlich steht es bereits irgendwo. Und von einer Inbetriebnahme im Juni 2023, also praktisch jetzt, kann keine Rede sein. Vertagt auf …. Legen wir uns besser nicht fest!
Diese gewaltige Verzögerung ging vor Kurzem durch die Medien. Und seither weiß man auch, was ein ETSW Pbf ist: ein Stellwerk. Es soll dafür sorgen, dass die pausenlosen Stellwerkausfälle bei der S-Bahn ein Ende haben. Das wäre auch bitter nötig.
Aber jetzt muss erstmal geprüft und andere Stellwerke eingebunden und abgenommen werden und noch viel mehr. Das dauert! Offensichtlich wurde die Bahn von diesen Vorgaben völlig überrumpelt. So etwas weiß man ja im Voraus nicht! Gratulation zu dieser Meisterleistung!


Zwei steinerne Pferdeköpfe zieren in luftiger Höhe ein zur Seidl-Villa gehöriges Haus – vermutlich die ehemaligen Stallungen – in München-Schwabing. Das stattliche Haus war vom Abriss bedroht. Rund 20 Jahre (!) lang kämpfte eine Schwabinger Bürgerinitiative für ihren Erhalt. Mit Erfolg: Seit mehr als 30 Jahren dient die Villa mit ihrem lauschigem Garten als Kulturzentrum, in dem zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Erbaut wurde die repräsentative Villa um 1905 von Emanuel von Seidl, der unter anderem auch das Elefantenhaus im Tierpark Hellabrunn und viele Herrschaftshäuser rund um den Starnberger See errichtet hat. Auftraggeberin war Franziska Sedlmayr, die Witwe einer der Inhaber der Spaten-Brauerei.


Die Fassade links hat – wenn auch schon 1998 – den Fassadenpreis des Landkreises Erding bekommen. Na ja…. Die Fassade rechts ist, zugegeben, ein bisserl kitschig. Aber liebevoll aufgebrezelt, typisch italienisch halt.



Was von der Seite ausschaut wie ein verrosteter stacheliger Igel, zeigt von vorne sein wahres Gesicht.
